Es ist ein weit verbreiteter Glaube, dass warmes Wasser die Hände besser reinigt. Eine überraschende Erkenntnis könnte jedoch Ihre Gewohnheiten verändern.
Das Händewaschen ist eine einfache und effiziente Methode, um sich vor Krankheiten zu schützen. Doch benötigt man dazu wirklich warmes Wasser? Besonders jetzt, wo die Energiekosten steigen, stellt sich die Frage, ob nicht auch kaltes Wasser ausreichend ist. Hier finden Sie die Antwort.
Warmes oder kaltes Wasser – was ist effektiver?
Viele Menschen haben sich während der COVID-19-Pandemie angewöhnt, die Hände gründlich und mit warmem Wasser zu waschen. Aber ist das wirklich notwendig? Der Glaube, dass warmes Wasser Keime besser abtötet, ist weit verbreitet, jedoch nicht korrekt.
Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht die Wassertemperatur, sondern die Waschtechnik und die Seife entscheidend für die Entfernung von Keimen sind. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Wassertemperatur keinen Einfluss auf die Keimreduktion hat. Entscheidend ist vielmehr die Dauer und Gründlichkeit der Handwäsche.
Was sagen die Experten?
Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) spielt die Wassertemperatur keine Rolle bei der Reduktion von Mikroorganismen. Es wird empfohlen, einfach die Temperatur zu verwenden, die als angenehm empfunden wird. Das bedeutet, dass kaltes Wasser genauso effektiv ist wie warmes.
Energie und Geld sparen mit kaltem Wasser
Ein weiterer Vorteil von kaltem Wasser beim Händewaschen ist der geringere Energieverbrauch. Durch Verzicht auf warmes Wasser lassen sich die Kosten, die durch das Erhitzen des Wassers entstehen, einsparen. Dies kann besonders in Mehrpersonenhaushalten zu deutlichen Einsparungen führen. Schätzungen zufolge könnten durch den ausschließlichen Gebrauch von kaltem Wasser jährlich bis zu 140 Euro eingespart werden, wenn ein elektrischer Durchlauferhitzer verwendet wird.
Richtige Handwaschtechnik mit jedem Wasser
- Hände kurz unter fließendes kaltes Wasser halten.
- 20 bis 30 Sekunden lang gründlich einseifen, dabei ausreichend Seife verwenden.
- Nicht nur die Handflächen, sondern auch die Rückseiten, Zwischenräume und Fingerspitzen gründlich reinigen.
- Hände unter fließendem Wasser abspülen.
- Hände gut abtrocknen, da sich Mikroorganismen in feuchter Umgebung schneller vermehren.
Es ist nicht erforderlich, antibakterielle Seifen zu verwenden. Normale Seife ist vollkommen ausreichend.
Wichtige Momente für das Händewaschen
Es ist wichtig, Ihre Hände in folgenden Situationen zu waschen, um Infektionsrisiken zu minimieren:
- Nachdem Sie nach Hause kommen
- Vor dem Kochen und Essen
- Nach dem Toilettenbesuch
- Nach Kontakt mit rohem Fleisch oder Tieren
- Nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
- Vor dem Umgang mit Kosmetika oder Medikamenten
Fazit: Kaltes Wasser ist ausreichend
Das Händewaschen ist essenziell, um Krankheiten vorzubeugen. Obwohl viele warmes Wasser bevorzugen, zeigt sich, dass kaltes Wasser ebenso effektiv ist. Wenn Sie zudem Energiekosten sparen möchten, ist kaltes Wasser eine kluge Wahl ohne Abstriche bei der Hygiene.
Quelle: UTOPIA
Ähnliche Artikel
- Warum ganzen Körper einseifen schlecht ist: Duschtipps für gesunde Haut!
- Energie sparen leicht gemacht: Experte testet Dusch-Matte im Praxiseinsatz!
- Einmal wöchentlich duschen: Die überraschenden Effekte auf Ihre Haut!
- Bei Hitze optimal: Entdecken Sie die ultimative Kaffee-Spezialität!
- Mysteriöser Meeresschaum an Küsten: Was verbirgt sich dahinter?

Leidenschaftlich für Fakten, durchforstet Anna Köhler die Nachrichten, um eine klare und präzise Analyse globaler Ereignisse zu liefern. Mit langjähriger Erfahrung im Journalismus macht sie die Nachrichten für alle zugänglich, ohne Kompromisse bei der Wahrheit einzugehen.





