Ein frühzeitiges Erkennen von Krebs verbessert die Heilungschancen erheblich. Insbesondere für Frauen ist es daher essentiell, regelmäßige Brustselbstuntersuchungen durchzuführen. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen sollten.
Die Überlebenschancen bei Brustkrebs steigen deutlich, wenn der Krebs frühzeitig festgestellt wird. Deshalb rät Thomas Schloßbauer, Chefradiologe an der Universitätsklinik München, Frauen dazu, ihre Brust jeden Monat selbst zu untersuchen. Er empfiehlt, mit dieser Praxis zwischen 25 und 30 Jahren zu beginnen, um auf Verhärtungen zu achten. Schloßbauer beschreibt solche Verhärtungen als ziemlich fest, ähnlich einem Golfball oder zumindest einer Kirsche, und meist nicht verschiebbar. „Leider sind nur 50 Prozent der invasiven Karzinome durch Abtasten feststellbar,“ fügt er hinzu.
Richtige Technik der Brustuntersuchung
Um Brustkrebsgeschwüre, die durch Abtasten feststellbar sind, zu identifizieren, müssen spezielle Techniken angewandt werden. Schloßbauer erklärt: „Wenn Sie die rechte Brust selbst untersuchen möchten, verwenden Sie am besten die linke Hand. Stellen Sie sich hin und legen Sie die Hand auf den oberen äußeren Bereich der Brust. Bewegen Sie mehrere Finger in kreisenden Bewegungen zur Brustwarze hin. So gehen Sie systematisch die gesamte Brust ab.“ „Die unteren Brustbereiche sollten am besten im Liegen abgetastet werden, besonders wichtig ist der Bereich, der zur Achselhöhle führt, da hier die meisten Brustkrebsarten auftreten. Auch die Achselhöhlen sollten auf vergrößerte Lymphknoten untersucht werden,“ so Schloßbauer weiter.
Zeitpunkt der Selbstuntersuchung
Der beste Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung der Brust ist unmittelbar nach der Menstruation, da die Brüste dann am weichsten sind. Sollten Sie eine Verdickung feststellen, zögern Sie nicht, einen Gynäkologen aufzusuchen. Mittels Ultraschall, Mammographie und gegebenenfalls einer Magnetresonanztomographie kann der Facharzt feststellen, ob es sich bei der Verdickung um Brustkrebs handelt und eine geeignete Behandlung einleiten.
Dieser Artikel wurde zuerst auf focus.de veröffentlicht.
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