Die Hälfte aller Menschen wird im Laufe ihres Lebens mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Es gibt jedoch einfache Schritte, die Sie ergreifen können, um Ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, erheblich zu verringern.
Der „Europäische Krebsbekämpfungskodex“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bietet zwölf Richtlinien zur Minimierung des persönlichen Krebsrisikos. Hier sind diese in elf Punkten dargestellt:
Der Anti-Krebs-Leitfaden: Elf wichtige Regeln
- Nicht rauchenTabakkonsum ist ein primärer Risikofaktor für Krebs. Zahlreiche Karzinogene in Zigaretten fördern vor allem Lungen-, Mund-, Hals-, Kehlkopf-, Speiseröhren- und Leberkrebs.
- Kontrollieren Sie Ihr Körpergewicht Studien belegen, dass Übergewicht das Risiko für Darm-, Speiseröhren- und Brustkrebs steigert.
- Seien Sie körperlich aktiv Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Krebsrisiko senken. Langes Sitzen erhöht das Risiko für Krebs und Herzerkrankungen um 15 Prozent.
- Konsumieren Sie regelmäßig Obst und Gemüse Der Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse täglich ist eine effektive Präventionsmaßnahme.
- Mäßiger Alkoholkonsum Der Europäische Krebs-Kodex rät Männern zu maximal zwei alkoholischen Getränken pro Tag und Frauen zu einem.
- Reduzieren Sie rotes und verarbeitetes Fleisch Die WHO empfiehlt, den Konsum dieser Produkte zu verringern, um das Krebsrisiko zu minimieren. Ziel sind 300 bis 600 Gramm pro Woche.
- Schützen Sie sich vor UV-Strahlung UV-Licht ist ein bekanntes Karzinogen. Sonnencreme kann Hautkrebs effektiv vorbeugen.
- Meiden Sie krebserregende Substanzen Dazu zählen Feinstaub und ionisierende Strahlung, die etwa bei Röntgenuntersuchungen auftritt. Vermeiden Sie diese, wo es geht.
- Lassen Sie sich gegen Hepatitis B impfen Eine Impfung kann das Risiko von Leberkrebs, der oft durch Hepatitis B und C verursacht wird, verringern.
- Stillen Sie, wenn möglich Stillen kann das Krebsrisiko der Mutter senken. Hormonersatztherapien sollten kritisch betrachtet werden.
- Nehmen Sie Vorsorgeuntersuchungen wahrRegelmäßige Screenings sind essentiell für die Früherkennung von Darm-, Brust- und Gebärmutterhalskrebs.
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf focus.de veröffentlicht.
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