Ein Besuch beim TÜV steht alle zwei Jahre an und kann kostspielig sein. Um eine Nachprüfung zu vermeiden, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, die wir hier erläutern.
Der TÜV-Report zeigt, dass mehr Fahrzeuge bei der Erstprüfung durchfallen, als man annehmen könnte. Im Jahr 2023 erfüllte jedes fünfte Auto nicht die geforderten Kriterien, was eine kostspielige Nachprüfung nach sich zog. Anhand der Ratschläge von Jesco Hußlein, einem Experten für Mobilität beim HUK-Autoservice, erklären wir, wie Sie sich optimal auf die nächste Haupt- und Abgasuntersuchung vorbereiten können und welche Mängel dabei am häufigsten auftreten.
Eigeninitiative bei der Vorbereitung
Es gibt mehrere einfache Schritte, die Sie selbst durchführen können. Überprüfen Sie schnell, ob alle Fahrzeugdokumente sowie das Warndreieck, die Warnweste und der Verbandskasten vorhanden sind. Sie können auch die Sicherheitsgurte und die Gurtschlösser selbst kontrollieren sowie die Außenspiegel und Scheibenwischer auf ihre Funktionsfähigkeit prüfen. Probleme mit der Lenkung machen sich meist schnell im Alltag bemerkbar.
Nicht alles können Sie selbst erledigen. Während Laien den Zustand und das Alter der Reifen noch einschätzen können, benötigt man für die Überprüfung der Rundlauf oder die korrekte Einstellung der Scheinwerfer spezielle Ausrüstung. Der Zustand der Bremsscheiben ist ebenfalls oft schwer einzuschätzen. Daher lohnt es sich, vorab eine vertrauenswürdige Werkstatt aufzusuchen.
Häufig betroffene Fahrzeugteile
Die betroffenen Teile variieren je nach Alter und Zustand des Fahrzeugs. Am häufigsten sind jedoch Mängel an der Fahrzeugbeleuchtung zu verzeichnen. Oft entspricht das Abblendlicht nicht den Vorschriften, weil die Leuchtmittel zu schwach sind oder der Abblendwinkel falsch eingestellt ist. Dies kann den Gegenverkehr blenden. Tuner sollten besonders vorsichtig sein, da nachgerüstete Leuchtmittel oder Scheinwerfereinheiten ein Genehmigungszeichen benötigen, ohne das die Betriebserlaubnis erlischt.
Ein weiter häufiger Mangel betrifft die Bremsscheiben. Geringfügige Korrosion oder Standflecken gelten noch nicht als Mängel, doch übermäßiger Verschleiß, Rissbildung, Riefenbildung und das Tragbild der Scheiben stehen im Fokus der Prüfer. Zu dünne Scheiben durch Verschleiß müssen ersetzt werden, ebenso wie rissige Scheiben.
Ein häufiges Problem ist auch Ölverlust bei Motor und Getriebe, besonders bei älteren Fahrzeugen. Wenn Öl regelmäßig austritt, muss dies behoben werden, trotz der Möglichkeit, die Prüfplakette noch zu erhalten. Zudem werden zunehmend Achsfedern und Stoßdämpfer bemängelt, deren Beschädigung oder Verschleiß die Verkehrssicherheit beeinträchtigen kann.
Modelle mit häufigen Mängeln
Das Risiko von Mängeln steigt mit dem Alter und der Nutzungshäufigkeit des Fahrzeugs. Einige Modelle sind jedoch unabhängig davon anfälliger. Der Renault Twingo und der Fiat Punto weisen bei den 10- bis 13-jährigen Fahrzeugen eine hohe Mängelrate auf. Der Dacia Logan schneidet in allen Altersklassen schlecht ab. Selbst neuere Modelle wie der Tesla Model 3 sind nicht frei von Problemen und belegen in den jüngeren Fahrzeugkategorien die letzten Plätze.
Zusätzliche Hinweise
Nach der Erstzulassung ist die erste Hauptuntersuchung nach drei Jahren fällig, danach alle zwei Jahre. Um Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Zustand des Autos vorab in einer vertrauenswürdigen Werkstatt prüfen zu lassen. Planen Sie Zeit ein, um eventuelle Mängel beheben zu können. Verschieben Sie die Hauptuntersuchung nicht zu lange, da die Gebühren nach zwei Monaten Verzögerung um 20 Prozent steigen. Hinzu kommen Bußgelder und Punkte in Flensburg bei weiterer Verzögerung.
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Leidenschaftlich für Fakten, durchforstet Anna Köhler die Nachrichten, um eine klare und präzise Analyse globaler Ereignisse zu liefern. Mit langjähriger Erfahrung im Journalismus macht sie die Nachrichten für alle zugänglich, ohne Kompromisse bei der Wahrheit einzugehen.





