Egal ob gekocht, gebraten oder gedämpft – die Zubereitung von Eiern ist vielfältig. Doch eine Methode ist besonders gesund. Erfahren Sie hier, welche Methode das ist und wie Sie sie anwenden.
Eier sind ein vielseitiges Lebensmittel, das besonders für seinen hohen Proteingehalt bekannt ist. Interessanterweise ist das Eigelb proteinreicher als das Eiklar, was den Verzehr des ganzen Eis empfehlenswert macht.
Aber welche Zubereitungsart ist die gesündeste? Schließlich gibt es viele Möglichkeiten, Eier zuzubereiten, die nicht nur Geschmack und Textur, sondern auch die gesundheitlichen Vorteile beeinflussen können.
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Eier wurden lange wegen ihres hohen Cholesteringehalts – etwa 240 Milligramm pro 60 Gramm Ei – skeptisch betrachtet. Heute sind sie für ihren Beitrag zum Muskelaufbau geschätzt. Eier bieten nicht nur hochwertiges Protein, sondern auch lebenswichtige Nährstoffe wie die Vitamine A, B, D und essentielle Mineralien wie Phosphor und Eisen. Viele sind sich jedoch nicht bewusst, dass die Nährstoffdichte und der Kaloriengehalt von Eiern je nach Zubereitungsart variieren können.
Beliebte Zubereitungsarten und ihre Effekte
Gekochtes Ei
Beim Kochen werden Eier in ihrer Schale fünf bis zehn Minuten in kochendes Wasser gelegt. Je länger sie kochen, desto härter werden sie. Die Konsistenz variiert von weich bis hart gekocht.
Kaloriengehalt: 155 Kalorien pro 100 Gramm
Spiegelei
Zur Zubereitung eines Spiegeleis wird Öl in einer Pfanne erhitzt, bevor das Ei vorsichtig hineingegossen wird. Bei der „sunny side up“-Variante wird das Ei nur auf einer Seite gebraten, bei „over easy“ auf beiden.
Kaloriengehalt: 220 Kalorien pro 100 Gramm
Rührei
Für ein Rührei werden die Eier in einer Schüssel verquirlt, oft mit etwas Milch oder Wasser. Die Mischung wird dann in einer heißen Pfanne gebraten, bis sie fest wird.
Kaloriengehalt: 173 Kalorien pro 100 Gramm
Pochiertes Ei
Pochierte Eier, auch als ‚verlorene Eier‘ bekannt, werden ohne Schale in leicht siedendes Wasser gegeben und für zwei bis fünf Minuten gegart. Beliebt sind sie etwa in der Variante ‚Eggs Benedict‘, wo sie auf Toast mit Speck und Hollandaise-Sauce serviert werden.
Kaloriengehalt: 155 Kalorien pro 100 Gramm
Omelett
Ein Omelett wird ähnlich wie Rührei zubereitet, bleibt aber ganz. Häufig werden Zutaten wie Gemüse, Kräuter, Schinken oder Käse hinzugefügt.
Wie Hitze den Nährstoffgehalt von Eiern beeinflusst
Eier bestehen vor allem aus Proteinen wie Ovotransferrin und Ovalbumin, die aus langen Aminosäureketten aufgebaut sind. Beim Kochen verlieren diese Proteine ihre ursprüngliche Struktur, was zu einer dichteren Proteinstruktur führt und das Ei hart macht. Das Eigelb bleibt länger weich, da es von der Hitze später erreicht wird.
Allerdings führt das Erhitzen zu einem Verlust an Vitaminen. Eine Studie aus dem Jahr 2006 zeigte, dass der Vitamin-A-Gehalt beim Kochen um bis zu 20 Prozent sinken kann. Der Verlust an Vitamin D ist ebenfalls signifikant: Eier, die 40 Minuten gebacken wurden, verloren 61 Prozent ihres Vitamin-D-Gehalts. Beim kurzen Kochen war der Verlust mit 18 Prozent deutlich geringer. Um Nährstoffverluste zu minimieren, sollten Eier möglichst schonend erhitzt werden.
Die gesündeste Zubereitungsart von Eiern
Die gesündeste Zubereitungsart für Eier hängt von den individuellen Ernährungszielen ab. Während gekochte Eier eine hohe Verdaulichkeit der Proteine gewährleisten, können pochierte oder kurz gebratene Eier den Verlust von Vitaminen minimieren.
Um den Verlust an Nährstoffen zu reduzieren, ist es ratsam, Eier schonend zu erhitzen. Eine geeignete Methode ist das sanfte Garen, wie beim Pochieren. Auch ein moderates, kurzes Kochen reduziert den Nährstoffverlust nur geringfügig. Pochierte und gekochte Eier haben den geringsten Kaloriengehalt.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die besten Eierkocher. Den ausführlichen Testbericht finden Sie hier.






