In den letzten Wochen verdichteten sich die Spekulationen, und nun ist es offiziell: Vorwerk hat in Berlin den neuen Thermomix TM7 vorgestellt. Wir waren bei dem Event dabei und berichten, welche Funktionen die neueste Küchenmaschine bietet.
Seit den 1980er-Jahren beherrscht das Unternehmen Vorwerk aus Wuppertal mit seinem Thermomix den Sektor der intelligenten Küchenmaschinen mit Kochfunktion. Vertrieben werden die Geräte ausschließlich über Direktvertrieb durch Berater oder über den Online-Shop.
Trotz dieser Vertriebsstrategie ist der Thermomix weiterhin sehr erfolgreich. Nach der Einführung des TM6 im Jahr 2019 wurden genügend Innovationen gesammelt, um nun den TM7 präsentieren zu können.
Thermomix TM7: Die neuen Features
Der TM7 wird ausschließlich in Schwarz angeboten, was sich die Hälfte der Befragten in einer Umfrage unter Thermomix-Fans gewünscht hat. Das Äußere des Mixtopfes besteht zu 30 Prozent aus recycelten Materialien und wurde komplett neu gestaltet. Das Material und Design verhindern sichtbare Fingerabdrücke am Topf. Der Innenbehälter bleibt aus Edelstahl. Nach dem Gebrauch haben wir den Topf angefasst und festgestellt, dass die äußere Hülle zusätzlich isoliert, sodass nur eine milde Wärme spürbar ist.
Die Motor- und Steuereinheit, auf der der Topf sitzt, wurde vollständig neu konzipiert, was den Zugang von allen Seiten ermöglicht. Das Touch-Display wurde ebenfalls überarbeitet und hat nun die Größe eines iPads mit 10 Zoll.
Zusätzlich lässt sich der Thermomix nun bewegen: Ein kleines Rädchen an der Rückseite der Motor- und Steuereinheit macht es möglich, das Gerät anzuheben und bequem auf der Arbeitsplatte zu verschieben.
Neue und alte Funktionen
Der TM7 übernimmt alle Funktionen des TM6 und fügt einige neue hinzu. Eine dieser neuen Funktionen ist das Garen mit offenem Deckel auf den niedrigen Stufen eins und zwei. Hierbei stoppen die Messer automatisch, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der Deckel ist mit Magneten ausgestattet, die ein sicheres Verschließen ermöglichen.
Der Varoma-Aufsatz des TM7 ist größer und etwas rechteckiger, was das Volumen um 45 Prozent erhöht. Praktisch: Der Varoma des TM6 passt auch auf den neuen TM7. Der „Browning Mode“ zum Anbraten, der bisher nur im Abo verfügbar war, ist nun kostenfrei nutzbar.
Der Motor des TM7 ist leiser als der des TM6; so leise, dass man ihn auf Stufe vier mit 50 dB(A) kaum hört. Leider konnten wir die Lautstärke im lauten Showroom nicht genau beurteilen, empfanden sie aber tatsächlich als zurückhaltend.
Ein praktisches neues Feature ist der Slider an der Seite des Topfes, mit dem sich das Messer im Inneren lösen und zum Reinigen sicher entnehmen lässt. Der Topf selbst ist spülmaschinenfest.
Der neue Spachtel ist der Form der Topfinnenseite angepasst, was das Herausnehmen des Inhalts erleichtert. Auf dem Display wird in Echtzeit durch den „Digitalen Zwilling“ angezeigt, wie viel Gramm einer Zutat bereits hinzugefügt wurden. Ein grüner Balken zeigt an, wann die erforderliche Menge erreicht ist. Es ist ratsam, die Zutaten in der vorgegebenen Reihenfolge des Rezepts hinzuzufügen, da das Gerät nicht unterscheiden kann, ob gerade Mehl oder Zucker eingefüllt wird.
Auch die Cookidoo-App wird überarbeitet, um die Nutzer und ihre Rezepte in den Vordergrund zu stellen. Ab Sommer soll das „Recipe Handover“ die Übertragung von Rezepten auf das Display des TM7 erleichtern. Ab Sommer 2025 soll zudem eine Benachrichtigungsfunktion hinzukommen, die anzeigt, wenn das Gericht fertig ist.
Der neue Thermomix ist jetzt bestellbar
Eine lang ersehnte Funktion, die Sprachsteuerung oder KI-Integration, ist zunächst nicht enthalten. Jedoch ist der TM7 KI- und Voice-Ready, was bedeutet, dass diese Funktionen später problemlos hinzugefügt werden können. Vorwerk plant, bei der Entwicklung neuer Funktionen auf die Community zu hören.
Das Grundgerät wiegt 6.500 Gramm, der Edelstahl-Mixtopf 2.100 Gramm und der Varoma-Aufsatz 840 Gramm. Derzeit gibt es keine Pläne für einen passenden Thermomix-Friend.
Der neue Thermomix TM7 kann ab sofort vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 7. April 2025. Mit einem Preis von 1.549 Euro ist er nur geringfügig teurer als das Vorgängermodell.
Kunden, die nach dem 27. Januar 2025 einen TM6 bestellt und noch nicht erhalten haben, bietet Vorwerk ein Upgrade auf das neue Modell an, wenn sie die Preisdifferenz zahlen. Der Support für den TM6 wird noch zehn Jahre lang mit Updates fortgeführt, verkauft wird das Modell jedoch nicht mehr.
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