Eine Dokumentation des ZDF verdeutlicht: Texas erweitert seine Kapazitäten in den Bereichen Windenergie, Solarenergie und Energiespeicherung zügiger als Deutschland. Der Physiker Harald Lesch erläutert die Gründe, warum die USA trotz ihres ölbasierten Images bei der Energiewende Fortschritte machen.
Deutschland strebt danach, aus der Nutzung von Kohle, Öl und Gas auszusteigen. Doch der Wandel in der Energieversorgung erfolgt schleppend. In anderen Ländern hingegen, auch in unerwarteten, geschieht dies viel schneller.
Ein markantes Beispiel hierfür ist Texas. Der Bundesstaat ist bekannt als Hochburg der Öl- und Gasindustrie. Nichtsdestotrotz verzeichnet Texas ein schnelleres Wachstum im Bereich erneuerbarer Energien als Deutschland. Im Jahr 2021 fokussierte sich Texas nicht nur darauf, alte Strukturen zu bewahren, sondern investierte gezielt in Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher.
In der ZDF-Sendung Terra X führt Physiker Harald Lesch diese Entwicklung vor und vergleicht sie mit der Situation in Deutschland, indem er aufzeigt, wo die Probleme in Deutschland liegen, zusammen mit dem Energieexperten Volker Quaschning.
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Texas reagiert auf Stromausfall mit Systemumbau
Im Februar 2021 kam es in Texas aufgrund einer Kältewelle zu einem mehrtägigen Stromausfall, da die Energieinfrastruktur nicht auf solche Wetterbedingungen vorbereitet war. Als Reaktion darauf wurden nicht nur bestehende Anlagen verbessert, sondern auch neue Strukturen geschaffen. Der Staat investierte in den Ausbau von Batteriespeichern, deren Kapazität etwa verzehnfacht wurde, sowie in Wind- und Solarkraftwerke.
Im Vergleich dazu macht Deutschland nur langsame Fortschritte. Der Anteil erneuerbarer Energien steigt zwar, aber wichtige Elemente wie Stromspeicher wurden lange Zeit vernachlässigt. Quaschning kritisiert das Fehlen eines umfassenden Plans. Die Energiewende erfolge nur schrittweise und oft als Reaktion auf aktuellen Druck, was zu Verzögerungen und Unsicherheiten führe.
Energieexperte: Deutschland darf nicht alles „kaputtreden“
Bis vor Kurzem wurden doppelte Netzentgelte für das Be- und Entladen von Energiespeichern erhoben, was große Speicher ökonomisch unattraktiv machte. Obwohl die Regelungen nun angepasst wurden, hinkt der Ausbau weiterhin hinterher. Technische Lösungen wie Wärmepumpen, Elektroautos, Solaranlagen und Windkraftwerke sind verfügbar, doch ihre Verbreitung stockt oft in öffentlichen Debatten. Quaschning warnt, dass diese skeptische Haltung den Fortschritt bremse. Während Länder wie China gezielt in neue Technologien investieren, wird in Deutschland vieles in Frage gestellt und „kaputtgeredet“.
Die Natur als Teil der Lösung
Die Dokumentation beleuchtet auch die Bedeutung natürlicher CO₂-Speicher. Moore, Wälder und Wiesen können Kohlenstoff langfristig binden, sofern sie nicht trockengelegt, bebaut oder intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Viele dieser Flächen sind jedoch überformt oder verloren gegangen. Ihre Wiederherstellung wird als eine Möglichkeit zur Vermeidung zusätzlicher Emissionen und zur Unterstützung des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs angesehen. Ergänzend werden technische Verfahren vorgestellt, die CO₂ direkt aus der Luft entfernen. In Island beispielsweise wird das Gas gefiltert und im Untergrund gespeichert. Solche Technologien befinden sich noch im Aufbau und sind kostenintensiv, könnten jedoch langfristig unterstützen, wo natürliche und politische Maßnahmen nicht ausreichen.
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Leidenschaftlich für Fakten, durchforstet Anna Köhler die Nachrichten, um eine klare und präzise Analyse globaler Ereignisse zu liefern. Mit langjähriger Erfahrung im Journalismus macht sie die Nachrichten für alle zugänglich, ohne Kompromisse bei der Wahrheit einzugehen.





