Obwohl viele Nutzer gerne bei Windows 10 bleiben würden, zwingt das bevorstehende Ende des Supports immer mehr dazu, auf Windows 11 umzusteigen. Für alle, die kürzlich gewechselt haben, sind diese 5 Schritte unerlässlich.
Da der Support für Windows 10 im Herbst endet, bleibt für Privatanwender nur Windows 11 als unterstütztes Betriebssystem von Microsoft übrig. Eine Ausnahme besteht, wenn Sie sich für ein weiteres Jahr Sicherheitsupdates sichern, dann können Sie Windows 10 sicher weiter nutzen.
Allerdings scheinen nicht viele Nutzer bereit zu sein, für Updates für Windows 10 zu zahlen. Der Marktanteil von Windows 10 sinkt kontinuierlich, während immer mehr Anwender auf Windows 11 umsteigen.
Wenn Sie kürzlich zu Windows 11 gewechselt haben oder den Wechsel planen, gibt es nach dem Upgrade einige Dinge zu beachten. Mit diesen 5 Schritten starten Sie sicher in die Nutzung von Windows 11.
Schritt 1: Nochmal Windows-Update anwerfen
Ja, es mag seltsam klingen, aber nachdem Sie Windows 11 installiert haben, sollten Sie noch einmal Windows-Update aufrufen. Der Grund: Microsoft entwickelt Windows 11 ständig weiter und es ist möglich, dass Sie nicht die aktuellste Version installiert haben. Dies lässt sich jedoch einfach beheben, indem Sie noch eine Runde Updates durchführen.
Falls das System kleinere Updates findet, installieren Sie diese und starten das System neu. Jetzt sollten Sie auf dem neuesten Stand sein.
Schritt 2: Windows-Check in 60 Sekunden
Wie gut funktioniert Ihr Windows 11 nach der Installation? Ein Schnelltest gibt Aufschluss. Windows verfügt über einige fortgeschrittene Selbstüberwachungswerkzeuge, einschließlich des sogenannten Leistungsmonitors (Performance Monitor). Mit diesem leistungsstarken Werkzeug können Sie schnell einen Check durchführen.
Navigieren Sie zu „Datensammlersätze“ und von dort aus weiter zu „System“ und „Systemdiagnose“. Mit einem Rechtsklick wählen Sie „Starten“ und der Rest wird von Windows übernommen. Es werden Systemdateien, Festplatten und SSDs, Antwortzeiten und mehr überprüft. Nach etwa einer Minute liefert das Tool einen Bericht, den Sie unter „Berichte“ im Bereich „System/Systemdiagnose“ einsehen können.
Grüne Einträge bedeuten, dass alles in Ordnung ist, während rote Einträge auf Probleme hinweisen, oft sind dies nicht korrekt funktionierende Treiber oder Dienste. Untersuchen Sie die roten Einträge, um die Ursachen zu finden und die Probleme zu beheben.
Schritt 3: Schutzstatus prüfen
Große Windows-Updates können Konflikte mit Ihrer Sicherheitssoftware verursachen. Überprüfen Sie daher, ob Ihr Virenscanner aktiv ist und ob er mit aktuellen Signaturen ausgestattet ist. Dieser Tipp gilt natürlich vor allem für Nutzer, die Drittanbieter-Sicherheitssoftware verwenden. Wenn Sie sich auf den eingebauten Defender verlassen, besuchen Sie den Bereich Windows-Sicherheit und stellen Sie sicher, dass alle Schutzkomponenten aktiv sind.
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Schritt 4: Datenschutz-Check durchführen
Neue Windows 11-Anwender sollten sich dringend mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzen. Am besten gehen Sie dazu in die Einstellungen und sehen sich den Bereich „Datenschutz und Sicherheit“ an. Wenn Sie ganz neu in diesem Bereich sind, können Sie ein Tool wie O&O ShutUp10++ verwenden, um mit wenigen Klicks sinnvolle Datenschutzeinstellungen vorzunehmen.
Aber Vorsicht, das ist zwar bequem, kann aber möglicherweise zu weit gehen. Testen Sie den PC nach der Anpassung der Datenschutzeinstellungen.
Schritt 5: Backup anfertigen
Wenn Ihr System einwandfrei funktioniert, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um ein vollständiges Backup zu erstellen. Jedes gute Backup-Programm sollte dazu in der Lage sein, und hoffentlich verwenden Sie bereits eines. Falls nicht, ist es höchste Zeit, eines zu installieren.
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