Christie’s steht kurz vor dem Start einer Auktion für KI-generierte Kunstwerke, die als „revolutionär“ angekündigt wurde. Doch viele Kunstschaffende sind anderer Meinung.
Das renommierte Auktionshaus Christie’s hat kürzlich seine erste Auktion bekanntgegeben, die ausschließlich Kunstwerke umfasst, die von künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Diese Ankündigung hat weitreichende Kritik hervorgerufen. In einem offenen Brief haben fast 3000 Künstler und Künstlerinnen gefordert, die Auktion zu stoppen. Sie argumentieren, dass die zur Erstellung der Kunst verwendeten generativen KI-Tools oft mit urheberrechtlich geschützten Werken trainiert wurden, ohne eine entsprechende Lizenzierung. Sie befürchten, dass die Unterstützung solcher KI-Technologien durch Institutionen wie Christie’s nur dazu führen wird, dass die Kunst von Menschen in großem Umfang usurpiert wird.
Die Auktion, die unter dem Namen „Augmented Intelligence“ läuft, wurde letzte Woche von Christie’s angekündigt und soll vom 20. Februar bis zum 5. März online stattfinden. Die zur Versteigerung stehenden Werke wurden nicht ausschließlich mit den neuesten generativen KI-Tools geschaffen, dennoch hatten Algorithmen bei jedem Werk einen Anteil an dessen Erstellung. Die Verantwortlichen bei Christie’s betonen, dass sie KI nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung menschlicher Kreativität betrachten. „KI-Technologie ist zweifellos die Zukunft“, erklärt Nicole Sales Giles, die bei Christie’s für digitale Kunst verantwortlich ist.
Die Kritiker und Kritikerinnen hingegen behaupten, dass viele der KI-Modelle, die für die Schaffung der Kunstwerke verwendet wurden, sowie die dahinter stehenden Unternehmen, die Kunstschaffenden ausbeuten. Die Modelle seien trainiert worden, indem man ohne Genehmigung oder Entlohnung Kunstwerke verwendet habe, um in direkte Konkurrenz mit den Künstlern zu treten.
Christie’s hat gegenüber TechCrunch auf die Kritik reagiert und versichert, dass die KI lediglich zur Verbesserung der Kunstwerke eingesetzt wurde und dass sie ausschließlich mit eigenen Werken trainiert worden sei. In einem begleitenden Artikel erwähnt das Auktionshaus jedoch die KI-Tools Dall-E, Midjourney und Stable Diffusion, für die diese Behauptungen nicht zutreffen.
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Experte für Popkultur und Filmfan, erkundet Max Jäger die Welt der Unterhaltung mit neugierigem und lockerem Blick. Er teilt gerne die Geschichten hinter den Stars und entschlüsselt die Trends, die die Medienlandschaft prägen.





