In den 1950er Jahren als Tankstelle erbaut, dient dieses Gebäude nun einem Architektenpaar aus Baden-Württemberg als Wohnhaus. Der Umbau dauerte zwei Jahre und das Ergebnis ist ein modernes Heim mit Wärmepumpe und Solaranlage auf dem Dach.
Die 1953 errichtete Tankstelle in Kirchzarten, Baden-Württemberg, faszinierte die Architekten Katja Altmann und Marcus Ehrhardt schon seit Langem. Regelmäßig passierten sie das aufgegebene Gebäude auf der B31 und überlegten, es in ein Café oder einen Biergarten zu verwandeln. Letztendlich entschieden sie sich jedoch, daraus ihr Wohnhaus zu machen. Die Badische Zeitung begleitete sie über fast zwei Jahre bei der Transformation der alten Tankstelle in ein modernes Wohnhaus.
Denkmalschutz und historische Bedeutung
Der Traum von der eigenen Tankstelle wurde für das Architektenpaar Realität, als ein Bekannter sie über den Verkauf des Grundstücks informierte. Marcus Ehrhardt kontaktierte sofort den Eigentümer, doch die Planungen erwiesen sich als schwieriger als angenommen. Das Gebäude war nicht nur denkmalgeschützt, sondern auch die Umgebung, da dort früher Kelten gelebt haben sollen. Während der Bauarbeiten musste daher häufig ein Archäologe anwesend sein, um Funde zu dokumentieren.
Bodenuntersuchung brachte gute Nachrichten
Vor dem Erwerb des Grundstücks ließen Altmann und Ehrhardt eine Bodenuntersuchung durchführen, um etwaige Schadstoffbelastungen festzustellen. Die Ergebnisse waren überraschend positiv, sodass sie 2022 den Kaufvertrag unterschrieben und mit den Renovierungsarbeiten begannen.
Historischer Flair und moderne Technologie
Die Renovierung stellte das Paar vor einige Herausforderungen. So musste beispielsweise die gesamte Decke saniert werden, und sie entdeckten unterirdische Kanäle. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg unterstützte das Projekt mit 50.000 Euro. Besonderes Augenmerk legten die Architekten auf die Fenster: Sie wählten maßgefertigte, schallisolierte Fenster, die sich stilvoll in die historische Fassade einfügten. Eine Fußbodenheizung sorgt für Wärme und passt sich den hohen Decken und großen Fenstern an.
Vom Tankstellengebäude zur Stromtankstelle
Das Haus wird nun mit erneuerbaren Energien betrieben. Die Fußbodenheizung läuft über eine Luft-Luft-Wärmepumpe, und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert Strom. Trotz Denkmalschutz konnten die Solarpanele problemlos installiert werden. Nach dem Umbau dient das ehemalige Waschhaus nun als Wohnzimmer, die alte Werkstatt als Ess- und Schlafbereich, und der frühere Verkaufsraum wurde zur Küche umgestaltet. Ein zukünftiges Projekt ist die Umwandlung einer alten Aral-Zapfsäule in eine Ladestation für Elektroautos.
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Leidenschaftlich für Fakten, durchforstet Anna Köhler die Nachrichten, um eine klare und präzise Analyse globaler Ereignisse zu liefern. Mit langjähriger Erfahrung im Journalismus macht sie die Nachrichten für alle zugänglich, ohne Kompromisse bei der Wahrheit einzugehen.





