Von : Max Jäger

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General Motors vs. CarPlay: US-Dealer Verbot für Apple-Nachrüstungen!

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Die Elektroautos von General Motors setzen ausschließlich auf firmeneigene Software. US-Händler, die CarPlay installierten, wurden zurechtgewiesen.

General Motors (GM), ehemals der weltgrößte Automobilhersteller, steht Apple’s CarPlay skeptisch gegenüber: Bereits im Jahr 2023 erklärte das Unternehmen, dass die Integration des iPhones in Zukunft nur noch in konventionellen Verbrennungsfahrzeugen erlaubt sei, nicht aber in den modernen Elektrofahrzeugen (EVs) seiner verschiedenen Marken wie Chevrolet, Cadillac oder GMC. Kürzlich hat der Konzern begonnen, Nachrüstsets zu verbieten und hat seinen Händlern ausdrücklich untersagt, diese zu installieren. Dies berichtete das US-Autoblog The Drive.

Die einzige bisher verfügbare Nachrüstoption für CarPlay auf der Ultium-Plattform war ein System von White Automotive & Media Services, das auch Android Auto unterstützte. Nun wurde diese Möglichkeit jedoch eingestellt. GM hat mindestens einem Chevrolet-Händler die Anweisung gegeben, den Einbau nicht durchzuführen. Das System von White Automotive wurde zudem aus dem Vertrieb durch das Händlernetz verbannt. Das Unternehmen hat das Projekt bereits von seiner Webseite entfernt. Es besteht derzeit keine Möglichkeit mehr, weitere Händler für den Einbau zu akquirieren.

Zu den zuvor unterstützten Modellen zählten Elektrofahrzeuge wie der Blazer, Equinox, Silverado, Sierra und Lyriq. CarPlay konnte sowohl über Kabel als auch drahtlos in die Fahrzeugschirme integriert werden, einschließlich des Instrumentenclusters. Auch Siri konnte direkt aktiviert werden. Der Einbau war jedoch kompliziert und erforderte, dass das Fahrzeug für einige Zeit in der Werkstatt des Händlers verbleiben musste. Hier hat GM nun offensichtlich angesetzt.

Nach Angaben von Quellen bei GM habe die Technik negative Auswirkungen auf wichtige Fahrzeugfunktionen gehabt, was der Konzern nicht akzeptieren konnte. Zudem bestand die Möglichkeit, dass das System später durch ein Software-Update deaktiviert werden könnte. Offiziell hat GM nur so viel bekannt gegeben, dass man Aftermarket-Lösungen nur dann akzeptiere, wenn diese umfassend getestet und von GM genehmigt wurden. White Automotive gab bekannt, dass man die schwierige Entscheidung getroffen habe, das Produkt einzustellen, da es langfristig nicht haltbar sei.

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GM bevorzugt es, seine Fahrzeuge mit eigener Software auszustatten, obwohl das Unternehmen auch mit Google zusammenarbeitet. Damit folgt der Autokonzern dem Beispiel von Tesla und Rivian, die ebenfalls auf eigene Software setzen, was sie als einen der Gründe für ihren Erfolg ansehen. GM plante auch, bestimmte Funktionen nur im Abonnement anzubieten.

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