Dieses chinesische Gericht ist eine Herausforderung für die Nase: Fermentierter Tofu, auch als „Stinky Tofu“ bekannt, variiert in Farbe von gold bis rabenschwarz und besitzt einen so intensiven Geruch, dass er seinem Spitznamen alle Ehre macht. Wir erkunden, ob er wirklich essbar ist.
Haben Sie jemals an einem chinesischen Imbiss oder Street Food Markt den markanten Geruch von Füßen wahrgenommen? Möglicherweise war Stinky Tofu die Ursache. Dies mag zunächst unappetitlich erscheinen, doch in China wird er als echte Spezialität angesehen. Wir erklären, wie Stinky Tofu zubereitet wird und wie man ihn am besten genießt.
Was genau ist Stinky Tofu?
Stinky Tofu ist fermentierter Sojaquark, der in eine Mischung aus Gewürzen eingelegt und über Monate fermentiert wird. Dabei wandeln Bakterien die Kohlenhydrate im Tofu in Säuren um, was ihm einen starken Geruch und einen säuerlichen Geschmack verleiht. Je nach regionaler Küche variiert die Farbe zwischen goldgelb und schwarz. In China und Taiwan gilt er als Delikatesse und wird häufig in Garküchen oder an Straßenständen verkauft. Laut einer Sage wurde Stinky Tofu im 17. Jahrhundert zufällig von einem Tofuverkäufer namens Wang Zhihe entdeckt, als er versuchte, große Mengen Tofu in Salzlake zu lagern.
Wie wird Stinky Tofu traditionell zubereitet?
Typischerweise wird Stinky Tofu gewürfelt und dann frittiert, gedämpft, geschmort oder gegrillt. Besonders bekannt ist der Stinky Tofu aus Changsha in der Provinz Hunan, der mit einer scharfen Chilisauce und Lotus-Samen serviert wird. Diese Variante zeichnet sich durch eine schwarze Kruste aus und ist auch optisch ein Highlight. Stinky Tofu lässt sich jedoch auch mit Reis, aus dem Hot Pot, in Nudelsuppen oder Salaten genießen.
Wie gesund ist Stinky Tofu?
Generell ist Tofu eine ausgezeichnete Quelle für pflanzliches Protein und enthält wichtige Nährstoffe wie Ballaststoffe, Eisen und Kalzium. Er ist zudem fettarm und kalorienarm, was ihn zu einer gesunden Wahl macht. Die gesundheitlichen Vorteile von Stinky Tofu hängen allerdings von der Zubereitungsart ab. Beim Frittieren nimmt der Fettgehalt zu. Es ist daher ratsam, sich auf fettarme Zubereitungsmethoden wie Dämpfen, Braten oder Grillen zu konzentrieren.
Ähnliche Artikel
- Unglaublich: So bleibt Ihre Schokolade jahrelang frisch und lecker!
- Schockierende Wahrheit: Was die Farbe des Eigelbs über die Qualität der Eier aussagt!
- China behandelt Batterien wie Waffen: Einschränkungen im Akku-Handel!
- Zellschutz durch Heidelbeeren – Nur eine Bedingung nötig!
- Entdecken Sie das pflanzliche Super-Antibiotikum: Was Sie laut neuester Studie essen sollten!

Leidenschaftlich für Fakten, durchforstet Anna Köhler die Nachrichten, um eine klare und präzise Analyse globaler Ereignisse zu liefern. Mit langjähriger Erfahrung im Journalismus macht sie die Nachrichten für alle zugänglich, ohne Kompromisse bei der Wahrheit einzugehen.





