Toastbrot ist in Deutschland ein beliebter Frühstücksklassiker. Die Stiftung Warentest hat verschiedene Marken untersucht, um herauszufinden, welche am besten schmecken und welche eher zu meiden sind.
In Deutschland ist Brot in vielen Formen erhältlich: helles, dunkles, Körnerbrot oder auch als Toast in verschiedenen Varianten. Toastbrot ist mit einem Marktanteil von etwa 28 Prozent besonders beliebt, da es sowohl knusprig getoastet als auch weich ungetoastet ein Genuss ist und vielfältig belegt werden kann.
Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe 05/2025 insgesamt 24 Toastbrote unterschiedlicher Marken und Sorten auf Qualität, Nährwerte und Geschmack hin überprüft.
Getestete Toastbrot-Varianten
Im Test wurden drei populäre Weizen-Toastbrot-Varianten untersucht: Sandwichtoast, Vollkorntoast und Buttertoast, ergänzt durch ein Weizenmischbrot mit Roggenanteil. Vollkorntoast muss laut Vorschrift mindestens 90 Prozent Vollkornmehl enthalten, was bei drei der vier Bio-Produkte der Fall war. Sandwichtoast zeichnet sich durch größere und schwerere Scheiben aus und gilt als besonders weich. Der Fettanteil im Buttertoast stammt komplett aus Butter.
Preis-Leistung: Top und Flop Produkte
Keines der getesteten Toastbrote erhielt die Bewertung „sehr gut“, doch 13 Produkte wurden mit „gut“ bewertet. Die übrigen, bis auf eines, erhielten die Note „befriedigend“. Besonders enttäuschend war ein Bio-Toastbrot, das wegen Schimmelbildung lediglich mit „ausreichend“ bewertet wurde – Schimmel war schon einen Monat vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit sichtbar.
Der Sandwichtoast „Sammy’s Super Sandwich“ von Harry und der Vollkorntoast von Edeka wurden als Testsieger ausgezeichnet. Den kompletten Testbericht können Sie gegen Gebühr bei der Stiftung Warentest nachlesen.
Hinweis: Wenn auch nur eine Scheibe in einer Packung schimmelt, sollten alle Scheiben entsorgt werden, da sich Schimmelpilze meist durch das gesamte Brot ausbreiten.
Gesundheitsbewertung der Toastbrot-Sorten
Vollkorntoast sticht durch seinen hohen Ballaststoffgehalt hervor, der bei etwa sechs Prozent liegt – doppelt so hoch wie bei Sandwichtoast oder Buttertoast. Diese Ballaststoffe unterstützen die Verdauung und sättigen gut. Während die Vollkorntoasts in der Nährwertbewertung gut abschnitten, erhielten die Sandwich- und Buttertoasts lediglich die Bewertung „befriedigend“.
Geschmackstest: Diese Toasts überzeugen
Zwölf Produkte konnten im sensorischen Test mit der Bewertung „gut“ punkten, die anderen zwölf erhielten ein „befriedigend“. Kritisiert wurden bei einigen Sandwichtoasts säuerliche oder süßliche Aromen, während einige Vollkorntoasts einen leicht alkoholischen Geruch aufwiesen.
Schon gewusst? Trotz des Namens enthält Buttertoast nicht mehr Fett als Vollkorntoast – beide Varianten haben etwa vier Prozent Fettanteil. Positiv hervorzuheben ist die Wahl der Öle bei Sandwich- und Vollkorntoast, die gesunde ungesättigte Fettsäuren liefern.
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