Die Stiftung Warentest hat Nassfutter für Katzen geprüft und dabei sowohl Discount- als auch Premiummarken bewertet. Während einige teure Marken enttäuschten, überraschten günstige Produkte.
In ihrer Ausgabe 5/2024 hat die Stiftung Warentest 27 verschiedene Nassfutter für Katzen, einschließlich eines veganen Futters, hinsichtlich ihrer ernährungsphysiologischen Qualität und Schadstoffbelastung getestet. Auch die Fütterungsempfehlungen, Produktdeklarationen, Werbeversprechen und die Verpackung wurden untersucht.
Das erfreuliche Ergebnis: Mehr als die Hälfte der getesteten Produkte sind empfehlenswert, darunter auch preisgünstige Varianten aus Supermärkten und Discountern. Einige Produkte erhalten sogar die Spitzenbewertung „sehr gut“ für weniger als 40 Cent pro Tag.
Sieben der getesteten Nassfutter erreichten die Bestnote „sehr gut“, neun weitere wurden mit „gut“ bewertet. Vier Produkte erhielten ein „befriedigend“ und weitere vier zumindest ein „ausreichend“. Drei Produkte fielen mit der Note „mangelhaft“ durch den Test.
Nasskatzenfutter: Die Besten der Besten
Wie schon erwähnt, gehören zu den Spitzenreitern auch preisgünstige Eigenmarken von Discountern und Supermärkten. Folgende Produkte erreichten die Topbewertung „sehr gut“:
- Whiskas mit Geflügel in Sauce (ca. 4 Euro pro kg bei ZooPlus)
- Edeka Gut & Günstig Hello my cat Schlemmerhappen mit Huhn (ca. 7 Euro pro kg bei Amazon)
- Lidl Coshida Schlemmerhappen mit Rind & Leber in Sauce (ca. 0,40 Euro pro Tagesration)
- Rewe ZooRoyal Lachspastete mit feinen Stückchen auf Joghurtgelee (ca. 4,50 Euro pro kg bei ZooRoyal)
- Penny Lucky Cat Feine Stückchen mit Geflügel & Joghurt (ca. 0,70 Euro pro Tagesration)
- Das Futterhaus Activa Gold Akzeptanz Pute & Huhn (ca. 1,70 Euro pro Tagesration)
- Purina One Adult mit Huhn und grünen Bohnen (ca. 10 Euro pro kg bei ZooPlus)
Veganes Katzenfutter: Expertenmeinung
Neben konventionellen Futtern wurden auch zwei Bio-Produkte und ein veganes Futter getestet. Ein Bio-Futter erreichte eine „befriedigende“ Bewertung, während das vegane und das andere Bio-Produkt mit „mangelhaft“ durchfielen. Die schlechten Bewertungen wurden insbesondere wegen unzureichender ernährungsphysiologischer Qualität vergeben.
Stiftung Warentest rät von veganem Katzenfutter ab: „Veganes Futter für Katzen und Hunde funktioniert nicht: Es liefert beiden Tierarten zu wenig Jod. Katzen erhalten zudem zu wenig Zink, und das Verhältnis von Kalzium zu Phosphor ist ungünstig. Die empfohlenen Portionsgrößen sind oft zu klein, was zu einer Proteinunterversorgung führen kann. Zusätzlich weist das britische Produkt viele Deklarationsfehler auf.„
Den vollständigen Testbericht finden Sie bei Stiftung Warentest.
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