Von : Max Jäger

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Sonos stellt Streaming-Box ein – Alles, was Sie wissen müssen!

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Sonos hatte Pläne für eine Streaming-Box, die jedoch nie offiziell angekündigt wurde. Nun scheinen interne Veränderungen zur Einstellung des Projekts geführt zu haben.

Es scheint, als hätte Sonos seine Ambitionen, mit einer eigenen Streaming-Box in den Markt für TV-Streaming einzusteigen, aufgegeben. Dies berichtet The Verge. Eine offizielle Bestätigung für die Existenz einer solchen Box gab es von Sonos nie, und auch eine Ankündigung blieb aus. Über das Projekt ist lediglich durch Medienberichte bekannt geworden.

Nach Informationen von The Verge war die Streaming-Box, die intern den Codenamen Pinewood trug, bereits seit einigen Monaten in der Beta-Phase getestet worden. Der Interims-CEO Tom Conrad hat jedoch entschieden, das Produkt nicht auf den Markt zu bringen. Die an der Entwicklung beteiligten Mitarbeiter von Sonos sollen nun andere Projekte unterstützen, so The Verge weiter.

Diese Entscheidung scheint auf einer strategischen Neuausrichtung zu basieren, bei der sich Sonos vorerst wieder stärker auf sein Kerngeschäft mit WLAN-Lautsprechern konzentrieren möchte. Die Marktchancen für eine Streaming-Box von Sonos sind schwer einzuschätzen, doch der hohe Preis von bis zu 400 US-Dollar hätte potenziell viele Kunden abgeschreckt.

Ein besonderes Merkmal der geplanten Streaming-Box sollte die Software sein. Basierend auf Android, plante Sonos eine Benutzeroberfläche zu entwickeln, die Inhalte verschiedener Streaming-Dienste in einer einzigen Übersicht zusammenführt. Dies sollte es den Nutzern ersparen, einzeln durch die verschiedenen Bibliotheken der Streaming-Anbieter navigieren zu müssen. Unterstützt hätten werden sollen unter anderem Dienste wie Netflix und Disney+.

Ironischerweise waren es gerade softwarebezogene Probleme, die Sonos zuletzt in Schwierigkeiten brachten: Der missglückte Start einer neuen App führte zu Kundenunzufriedenheit und erschütterte das Unternehmen so sehr, dass es zu einer Trennung von seinem CEO und weiteren leitenden Angestellten kam. Vor diesem Hintergrund wird bei Sonos derzeit vieles in Frage gestellt – möglicherweise wurde die Streaming-Box letztlich ein weiteres Opfer der internen Turbulenzen rund um das App-Debakel.

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