Ein wachsender Trend zeigt, dass Eltern ihre erwachsenen Kinder finanziell unterstützen und damit oft ihre eigene finanzielle Zukunft für das Alter riskieren. Eine neue Untersuchung beleuchtet das Ausmaß dieser Hilfsbereitschaft.
Ein Bericht von Savings.com offenbart, dass die Abhängigkeit junger Erwachsener von der finanziellen Hilfe ihrer Eltern zunimmt: Aktuell unterstützen 50 Prozent der Eltern ihre erwachsenen Kinder finanziell, ein Anstieg im Vergleich zu 47 Prozent im vorherigen Jahr und 45 Prozent im Jahr 2023. Im Schnitt leisten sie monatliche Zahlungen von 1.370 Euro für Posten wie Nahrung, Versicherungen, Mobilfunk und Miete, ein Rekordhoch der letzten drei Jahre. Die Kombination aus steigenden Lebenshaltungskosten, real sinkenden Löhnen und hohen Schulden durch Studiendarlehen erschwert es Millennials und der Generation Z, finanziell unabhängig zu werden.
Obwohl viele junge Erwachsene eine höhere Bildung als ihre Eltern genießen, verdienen sie oft weniger als diese zum gleichen Lebenszeitpunkt. Die Generation Z ist jedoch häufiger im Besitz eines Hochschulabschlusses und in einer Vollzeitbeschäftigung, während viele Millennials ihre Altersvorsorge in den letzten Jahren verbessern konnten. Dennoch wohnt laut einer Erhebung der US-Volkszählung etwa jeder dritte Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren noch bei seinen Eltern.
Wohnkosten als zentraler Faktor
Wohnkosten sind ein zentraler Punkt, da immer mehr Eltern ihren Kindern bei Miete oder Hauskauf finanziell unter die Arme greifen, erklärt Finanzplanerin Carolyn McClanahan. Diese finanzielle Unterstützung hat ihren Preis: Über 60 Prozent der Eltern berichten, dass ihre eigene finanzielle Sicherheit darunter gelitten hat, ein Anstieg gegenüber früheren Jahren. Zudem rechnen 18 Prozent der Eltern damit, diese Unterstützung auf unbestimmte Zeit fortzusetzen.
Experten raten, das eigene finanzielle Wohlergehen zu priorisieren, indem zuerst Rücklagen für den Ruhestand und Notfälle gebildet werden. McClanahan empfiehlt, klare Grenzen zu setzen, um die finanzielle Hilfe nachhaltig zu gestalten und sowohl den Eltern als auch den Kindern zu nutzen.
Dieser Text ist eine Transkription des Videoinhalts, der zuerst bei unserem Partner Glomex erschienen ist.
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