Wenn Sie nachts öfter aufstehen müssen, um Wasser zu lassen, könnte es sein, dass Sie abends zu viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Es gibt einen wichtigen Punkt, auf den Sie abends achten sollten, um Schlafprobleme zu vermeiden.
Eine ausreichende Wasserzufuhr ist essentiell und unterstützt zahlreiche körperliche Funktionen sowie das Abnehmen. Doch zu viel des Guten kann gerade vor dem Schlafengehen störend sein, wie Dr. Vannita Simma-Chiang in einem Interview mit ‚Mindbodygreen‘ erläutert.
Abendliche Wasserzufuhr und Schlafqualität
Trinkt man kurz vor dem zu Bett gehen noch große Mengen Wasser, steigt das Risiko, durch Harndrang nachts geweckt zu werden. Dies beeinträchtigt nicht nur den Schlaf, sondern kann auch langfristige gesundheitliche Folgen haben, wie etwa eine Schwächung des Immunsystems oder negative Auswirkungen auf die Gehirnfunktion und Verdauung.
Es kommt nicht darauf an, wie viele Stunden man insgesamt schläft, sondern wie viel Zeit man in den Tiefschlafphasen verbringt. Wird man aus diesen Phasen durch Harndrang gerissen, beeinträchtigt dies die Erholung erheblich. Dies äußert sich tagsüber in verminderter Energie und reduzierter Konzentrationsfähigkeit.
Nykturie: Häufiges nächtliches Wasserlassen
Nykturie, der medizinische Fachbegriff für häufiges nächtliches Wasserlassen, steht in Verbindung mit verminderter physischer und psychischer Gesundheit und einer reduzierten Lebensqualität. Eine Studie aus Boston zeigt, dass Nykturie das Risiko für Depressionssymptome erhöht. Frauen und ältere Menschen sind besonders betroffen.
Tipps für einen besseren Schlaf
Dr. Simma-Chiang rät, drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu trinken. Um das Trinken über den Tag nicht zu vergessen, kann eine Wasserflasche am Arbeitsplatz hilfreich sein. Abends sollte man nur bei Bedarf trinken und danach gleich die Toilette aufsuchen.
Weitere Ursachen für häufigen Harndrang
Häufiges Wasserlassen kann auch durch ernsthafte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder die Einnahme bestimmter Medikamente verursacht werden. Eine überaktive Blase kann ebenfalls ein Grund sein. Wenn die Reduzierung der abendlichen Flüssigkeitsaufnahme nicht hilft, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
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