In Deutschland ist derzeit ein Anstieg der Krankmeldungen zu verzeichnen. Erfahren Sie, welche gesundheitlichen Probleme aktuell besonders verbreitet sind und welche Vorkehrungen Sie treffen sollten.
Von plötzlichem Bauchweh über fiebrige Erkrankungen bis hin zu lästigen Insektenstichen – die deutschen Arztpraxen und Notdienste berichten von einem gestiegenen Aufkommen an Patientinnen und Patienten. Insbesondere Magen-Darm-Probleme sind laut den neuesten Zahlen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 auf dem Vormarsch. Zugleich häufen sich auch Beschwerden, die durch Insektenstiche verursacht werden, ein saisonales Phänomen mit ernsten Implikationen.
Sommerbeginn bringt Infektwelle: Magen-Darm-Erkrankungen ganz oben auf der Liste
Über 6.000 Fälle wurden innerhalb einer Woche gemeldet, was Magen-Darm-Beschwerden an die Spitze der Statistiken des Patientenservices setzt, berichtet news.de. Dies entspricht mehr als zehn Prozent aller Meldungen. Kein Wunder, denn bei warmen Temperaturen vermehren sich Keime schneller, besonders bei nicht gekühlten Lebensmitteln oder unzureichender Handhygiene. Typische Erreger sind Noroviren und Rotaviren, die mit Symptomen wie Durchfall, Übelkeit und Kreislaufproblemen einhergehen.
Was tun bei Magen-Darm-Beschwerden?
Nach Informationen der Apotheken Umschau verschwinden die meisten Beschwerden nach einigen Tagen von selbst. Es ist wichtig, verlorene Flüssigkeiten und Mineralstoffe zu ersetzen. Vermeiden Sie Cola und Salzstangen, da diese Durchfall verschlimmern können. Geeignet sind leichte Schonkost wie Zwieback, Reis oder Bananen. Medikamente sind oft nicht notwendig, es sei denn bei schweren Symptomen oder bakteriellen Infektionen – dann sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Eine gute Hygiene, insbesondere gründliches Händewaschen, ist entscheidend, um Ansteckungen zu vermeiden. Suchen Sie ärztliche Hilfe auf, wenn Sie nicht mehr trinken können, Fieber haben, Blut im Stuhl feststellen oder zu einer Risikogruppe gehören.
Starker Anstieg bei Insektenstichen
Obwohl klassische Grippesymptome etwas nachlassen, zeigt der Patientenservice einen starken Anstieg bei Insektenstichen: Rund 2.650 Meldungen bedeuten fast 50 Prozent mehr als in der Vorwoche. Das warme Klima fördert die Aktivität von Mücken, Bremsen und anderen Insekten. Allergische Reaktionen sind dabei keine Seltenheit. Bei Symptomen wie Rötungen, Schwellungen und Juckreiz sollten Hausmittel wie Kühlung oder Zwiebelumschläge verwendet werden, bei stärkeren Beschwerden ist ärztlicher Rat angezeigt.
Wann und wie unterstützt der Bereitschaftsdienst 116 117?
Der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 ist eine wichtige Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen, die keinen akuten Notfall darstellen. Dort erhalten Sie medizinische Beratung, beispielsweise wenn Sie unsicher sind, ob ein Arztbesuch notwendig ist, oder wenn Sie außerhalb der üblichen Sprechzeiten ärztliche Hilfe benötigen. Bei Beschwerden wie Magen-Darm-Problemen, leichtem Fieber oder Insektenstichen gibt der Dienst erste Empfehlungen und kann bei Bedarf Termine bei Ärzten oder Notfallpraxen vermitteln. So werden unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden und Sie erhalten schnell Orientierung für die beste Versorgung Ihrer Beschwerden.
Quellen: news.de und Apotheken Umschau.
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