Von : Max Jäger

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Endlich: Instagram arbeitet angeblich an einer iPad-Version!

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Meta hat wiederholt in Aussicht gestellt, dass der Bild- und Videodienst bald auch auf Apple-Tablets verfügbar sein wird. Jetzt gibt es erneut Grund zur Hoffnung.

Die Tatsache, dass es immer noch keine speziell angepasste Instagram-Version für das iPad gibt, kann fast schon als Running Gag in der Social-Media-Welt angesehen werden: Über Jahre hinweg lieferte Meta, der Hersteller, immer neue Ausflüchte, warum die App nicht für Apple-Tablets verfügbar gemacht wurde. Mal wurde argumentiert, die Zielgruppe sei zu klein (obwohl das iPad das meistverkaufte Tablet überhaupt ist), mal fehlte es angeblich an genügend Personal, um die Entwicklung voranzutreiben (obwohl Meta einer der führenden Anbieter von sozialen Netzwerken im Westen ist). Jetzt scheint Meta endlich ein Einsehen zu haben – allerdings weniger aus eigenem Antrieb. Vielmehr könnte der anhaltende Konflikt um ein mögliches Verbot von TikTok in den USA der Anlass sein, dass Nutzer von Apple-Tablets doch noch auf ihre Kosten kommen.

Der chinesische Videodienst TikTok ist bereits auf dem iPad verfügbar, ebenso wie ein weiterer Konkurrent von Instagram: Snapchat. Laut einem Bericht von The Information, der die Pläne Metas im Falle eines TikTok-Endes – oder besser gesagt, den Versuch, verunsicherte TikTok-Nutzer für sich zu gewinnen – behandelt, ist eine Tablet-Version in Planung. Ein Mitarbeiter habe dies dem IT-Newsdienst mitgeteilt. Die Entwicklung sei bereits im Gange.

Bislang haben weder Meta noch sonst jemand einen Kommentar dazu abgegeben oder einen möglichen Zeitplan für die Veröffentlichung bekannt gegeben. Es bleibt also unsicher, ob das Unternehmen nicht doch noch einen Rückzieher macht. Zurzeit müssen iPad-Nutzer auf die unangepasste iPhone-Version von Instagram zurückgreifen. Diese sieht mit dem Stage Manager zwar ganz passabel aus, ist jedoch weit davon entfernt, ideal zu sein. Einige Nutzer greifen daher auf die Browser-Version zurück, müssen dann aber auf einige Funktionen verzichten.

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2022 erklärte Instagram-Chef Adam Mosseri, das iPad ziehe „immer noch keine ausreichend große Zielgruppe an, um es zur Priorität zu machen“. 2023 fügte er hinzu, dass immer noch nicht an einer Anpassung gearbeitet werde. „Ich denke, es wäre irgendwann eine gute Sache.“ Technisch gesehen ist es nicht schwierig, iPhone-Apps für das Tablet zu adaptieren.

Instagram bemüht sich derzeit aktiv, Nutzer von TikTok zu überzeugen. Dabei sollen auch Kreative angelockt werden – beispielsweise mit neuen Videotools wie Edits, das diese Woche ebenfalls für iOS (jedoch nicht für das iPad) vorgestellt wurde und CapCut von der TikTok-Muttergesellschaft ByteDance ähnelt.

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