Bei Spaziergängen durch den Wald können Sie auf interessante Funde stoßen. Einige Dinge sollten jedoch unberührt bleiben, um Bußgelder zu vermeiden.
Die Natur bietet beim Wandern im Wald zahlreiche Entdeckungen. Doch Vorsicht, ein kleiner Fehler kann Sie ungewollt strafbar machen: Das Mitnehmen einer gefundenen Hirschgeweihstange ist nicht erlaubt.
Hier erfahren Sie, welche Konsequenzen drohen könnten – und es gibt auch positive Nachrichten.
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Wilderei: Das Mitnehmen von Hirschgeweihen ist illegal
Hirsche verlieren ihre Geweihe meist zwischen Februar und April. Diese können dann im Wald gefunden werden.
Das Mitnehmen dieser Geweihe stellt laut § 292 eine Straftat dar, da es sich um Jagdwilderei handelt. Im Absatz 1, Punkt 2 des Gesetzes wird dies näher erläutert.
Geweihstangen sind rechtlich gesehen Teil des Wildes und dürfen ohne Erlaubnis nicht aus dem Wald entfernt werden. Es spielt keine Rolle, wie groß sie sind. Eine Meldung des Fundes ist jedoch nicht notwendig.
In einem Fall aus dem Jahr 2021 wurde ein 60-jähriger Mann beim illegalen Sammeln von Hirschgeweihen erwischt. Er gab an, dass er die Geweihe zur Herstellung von Lampen und Möbeln verwendete. Es wurde Strafanzeige gegen ihn erstattet.
Auch 2011 standen zwei Personen vor Gericht, weil sie während der Schonzeit Geweihstangen aufgesammelt hatten. Die Vorwürfe reichten bis ins Jahr 2008 zurück.
Zum Download: Waldbrand Gefahrenindex
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Waldbrand Gefahrenindex (WBI)
Es gibt jedoch eine legale Möglichkeit: Wenn Sie ein Hirschgeweih mitnehmen möchten, fragen Sie den Jagdberechtigten, ob Sie das Geweih mitnehmen dürfen. Die Jäger sind die rechtlichen Eigentümer der abgeworfenen Stangen.
Informationen darüber, wer im Revier jagdberechtigt ist, erhalten Sie üblicherweise beim örtlichen Forstamt oder der Jagdbehörde. Kontaktdaten finden sich meist durch eine Internetsuche mit den Stichworten „Jagdbehörde“ und Ihrem Landkreis.
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Wissenswertes über Hirschgeweihe
Die Geweihe der Hirsche wachsen jedes Jahr neu. „Es ist möglich, dass sie bis zu 2 Zentimeter pro Tag wachsen“, erklärt Stefan Wurzer, Jagdkursleiter aus Straßburg.
Abgeworfene Geweihstangen sind auch wichtig für das Ökosystem, da sie reich an Nährstoffen wie Kalzium und Magnesium sind. Nagetiere und Füchse nutzen sie als Nahrungsquelle, und die Nährstoffe gelangen in den Waldboden.
Wenn Sie die Natur lieben, machen Sie ein Foto von den Geweihen, aber lassen Sie sie liegen.
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Leidenschaftlich für Fakten, durchforstet Anna Köhler die Nachrichten, um eine klare und präzise Analyse globaler Ereignisse zu liefern. Mit langjähriger Erfahrung im Journalismus macht sie die Nachrichten für alle zugänglich, ohne Kompromisse bei der Wahrheit einzugehen.





