Ja, wir sollten unsere Kochgewohnheiten vielfältiger gestalten. Aber wie? Nehmen wir zum Beispiel Rotkohl. Er ist gerade in der Saison, hat wenig Kalorien, steckt voller Nährstoffe und ist gesund. Erfahren Sie, was Rotkohl zu einem herausragenden Gemüse macht.
Erinnert Sie der Geschmack von gekochtem Rotkraut auch an Besuche bei Ihren Großeltern? Es ist eine traditionelle Beilage für festliche Mahlzeiten und oft auch an Weihnachten auf dem Tisch zu finden. Leider bereiten ihn nur noch wenige selbst zu. Schade eigentlich, denn roh ist er knackig und hat einen würzigen Geschmack, gekocht wird er weicher und entwickelt eine süßliche Note. Ein wahrer Gaumenschmaus.
Kohl ist generell wegen seiner gesundheitlichen Vorteile ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Unter den Kohlarten sticht Rotkohl besonders hervor: Er verdankt seine dunkelrote Farbe den Anthocyanen, wasserlöslichen Pflanzenfarbstoffen, die unter anderem antioxidativ wirken. Hier erfahren Sie, welche weiteren wertvollen Inhaltsstoffe Rotkohl enthält, wie gesund diese sind und warum Sie ihn unbedingt selbst zubereiten sollten.
Stärkt das Immunsystem
Rotkohl ist reich an Vitamin C und K, was verschiedene zelluläre Funktionen unseres Immunsystems unterstützt und uns vor Krankheitserregern schützt. Ein Mangel an Vitamin C kann zu einem schwächeren Immunsystem und einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führen. Doch mit einer ausgewogenen Ernährung, die viel frisches Gemüse beinhaltet, sind Nahrungsergänzungsmittel unnötig: 100 Gramm Rotkohl decken bereits den täglichen Bedarf an Vitamin C.
Fördert die Verdauung und unterstützt beim Abnehmen
Regelmäßiger Verzehr von Rotkohl fördert die Darmgesundheit. Die enthaltenen Ballaststoffe erhöhen das Stuhlvolumen und erleichtern den Transport der Nahrung durch den Darm, was den Verdauungsprozess optimal unterstützt. Zudem ist Rotkohl reich an Schwefel und anderen Mineralstoffen, die das Verdauungssystem reinigen und Verdauungsstörungen sowie Verstopfungen vorbeugen. Ballaststoffe sättigen zudem länger und helfen so, Heißhungerattacken zu vermeiden.
Lindert Menstruationsschmerzen
Die in Rotkohl enthaltenen Nährstoffe wie Magnesium, Kalzium und Vitamin K können Menstruationsschmerzen lindern. Vitamin K ist besonders wichtig für die Blutgerinnung, kann jedoch vom Körper nicht selbst produziert werden und muss daher über die Nahrung aufgenommen werden. Auch Eisen ist ein wichtiger Bestandteil, gerade für Frauen, da 150 Gramm Rotkohl fast den Tagesbedarf decken können.
Aber Vorsicht: Rotkohl kann auch Blähungen verursachen, was bei Unterleibsschmerzen kontraproduktiv sein kann. Daher sollten Sie Rotkohl stets mit Kümmel-, Fenchel- oder Anissamen würzen oder zumindest einen Fencheltee dazu trinken.
Stärkt die Knochen
Um die Knochendichte zu erhalten, ist eine gesunde Ernährung entscheidend. Rotkohl trägt mit Nährstoffen wie Kalzium und Zink dazu bei, die Knochendichte zu bewahren. Zudem ist Rotkohl reich an Vitamin K1, das den Kalziumspiegel im Blut reguliert und für unsere Knochen bereitstellt. Deshalb ist es wesentlich an deren Gesunderhaltung beteiligt.
Einziges Manko: Obwohl Rotkohl roh sehr kalorienarm ist, enthält die fertig zubereitete Variante aus dem Supermarkt oft zusätzlichen Zucker. Daher sollten Sie, wenn möglich, Rotkohl selbst zubereiten.
*Dieser Beitrag erschien ursprünglich bei unserem Partner Schweizer Illustrierte.
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