Das Bezahlen mit einer Kreditkarte ist meist unkompliziert, bei kleineren Beträgen ist oft keine Bestätigung nötig oder man gibt schnell die PIN ein. Manchmal jedoch gibt es Probleme, die auf die Art der PIN zurückzuführen sind.
Kartenzahlungen werden immer beliebter, vor allem junge Menschen setzen auf diese digitale Bargeldalternative. In Deutschland stößt man jedoch noch häufig auf Bargeldzahlungen. Die nächste Bundesregierung erwägt, auch digitale Zahlungsmittel verpflichtend zu machen.
Der Hauptgrund für die Nutzung digitaler Zahlungen ist die Bequemlichkeit. Oft reicht es, die Karte nah an ein Terminal zu halten. Bei größeren Beträgen wird die Zahlung durch Eingabe der PIN bestätigt. Doch es gibt zwei Typen von PINs bei Kreditkarten.
Hier erklären wir den Unterschied zwischen einer Online- und einer Offline-PIN und warum Zahlungen manchmal daran scheitern.
Online-PIN vs. Offline-PIN bei Kreditkarten
Wenn Kreditkarten als Zahlungsoption akzeptiert werden, sollte man normalerweise mit ihnen bezahlen können. Doch das ist nicht immer der Fall und oft liegt es an der Art der PIN. Es gibt zwei Arten von PINs, die sich in der Handhabung nicht unterscheiden, aber bei der Zahlungsabwicklung unterschiedlich funktionieren:
- Online-PIN: Kann das Terminal eine Online-Verbindung herstellen, wird ein Online-Verfahren verwendet, um die PIN zu prüfen. Dies ist in Deutschland bei Kreditkartenzahlungen üblich. Neben der PIN-Prüfung wird auch geprüft, ob die Zahlung durch den Kreditrahmen gedeckt ist. Ist alles in Ordnung, wird die Zahlung genehmigt. Ist die PIN falsch oder der Kreditrahmen ausgeschöpft, scheitert die Zahlung.
- Offline-PIN: Nicht jedes Terminal ist ständig online. Trotzdem soll mit der Kreditkarte gezahlt werden können. Hier ist keine Online-Prüfung der PIN möglich, daher müssen Kartenanbieter eine Offline-PIN-Funktion bereitstellen. Dabei wird durch die PIN ein verschlüsselter Bereich auf der Karte entsperrt, den das Terminal dann auslesen kann. Funktioniert dieser Vorgang, war die PIN korrekt. Die Daten um die Zahlung werden gespeichert und später, wenn wieder eine Online-Verbindung besteht, an die Bank gesendet.
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Offline-PIN als Merkmal einer Kreditkarte
Die Offline-PIN ist eine Funktion, die nicht jede Kreditkarte bietet. Beim Erwerb einer neuen Kreditkarte sollte darauf geachtet werden, dass diese auch offline funktioniert. Ein Vergleich verschiedener Kreditkarten kann dabei helfen. In Geschäften stellt das Fehlen einer Offline-Funktion meist kein Problem dar. Kann die PIN nicht überprüft werden, fordert das Terminal eine Unterschrift an. Diese wird vom Personal überprüft und die Zahlung genehmigt.
Probleme können jedoch auftreten, wenn kein Personal anwesend ist, zum Beispiel bei Zahlungen an Automaten. Hier ist eine Unterschrift nicht möglich. In solchen Fällen kann die Zahlung scheitern, weil die Karte keine Offline-PIN unterstützt. Dies kann besonders im Ausland ärgerlich sein, da in Ländern wie Frankreich, Großbritannien und Spanien Offline-PINs weit verbreitet sind.
Ein Tipp: Ist die Karte bei Apple oder Google Pay hinterlegt, kann die Zahlung auch ohne PIN durch biometrische Merkmale bestätigt werden. Beide Zahlungsmethoden funktionieren auch offline.
Wichtig: Bei neuen Kreditkarten kann es vorkommen, dass zunächst eine Online-PIN verwendet werden muss und die Offline-Funktion erst ab dem zweiten Zahlungsvorgang zur Verfügung steht.
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