Die Stiftung Warentest hat kürzlich 29 verschiedene Limonadenmarken getestet, von bekannten Produkten wie Fanta und Sprite bis zu organischen Alternativen. Das Ergebnis war ernüchternd: Lediglich drei der getesteten Limonaden erhielten eine gute Bewertung, die meisten waren bestenfalls durchschnittlich. Besonders besorgniserregend: Zwei der Getränke wiesen Verunreinigungen mit Chlorat auf.
Limonaden sind ein populärer Weg, den Durst zu stillen, besonders an heißen Tagen. Doch was befindet sich in diesen farbenfrohen Dosen und Flaschen? Gemäß den offiziellen Richtlinien bestehen sie hauptsächlich aus Wasser. Der charakteristische Geschmack kommt von Aromen und manchmal einer geringen Menge an Fruchtsaft, wobei ein Anteil über 20 Prozent selten ist.
Die Süße in den Getränken stammt entweder von einer hohen Menge an Zucker oder von kalorienfreien Süßstoffen wie Aspartam und Cyclamat, die jedoch immer wieder in der Kritik stehen. Viele Limonaden enthalten zudem Zusatzstoffe wie Stabilisatoren, Antioxidantien oder Farbstoffe, was sie zu stark verarbeiteten Lebensmitteln macht.
Die getesteten Produkte: Eine breite Palette mit wenigen Highlights
Unter den 29 getesteten Limonaden befanden sich Geschmacksrichtungen wie Orange, Zitrone und Limette, darunter bekannte Marken und Handelsmarken von Discountern wie Aldi, Lidl und Edeka. Die Preisspanne der Produkte lag zwischen 43 Cent und 4,82 Euro pro Liter.
Geschmacklich variierten die Limonaden von spritzig bis sehr süß. Traditionelle Limonaden sind zuckerhaltig, während Light-Versionen Süßstoffe verwenden. Besonders bei den Zuckergehalten gab es Kritik: Viele Limonaden sind wahre Zuckerbomben. Auch die zuckerfreien Varianten wurden oft als übermäßig süß empfunden. Zudem fand die Stiftung Warentest in zwei Limonaden erhöhte Chloratwerte, was auf Rückstände von Reinigungsmitteln hindeuten könnte.
Testmethodik
Die Limonaden wurden nicht nur geschmacklich und geruchlich geprüft, sondern auch im Labor auf Zucker- und Süßstoffgehalt sowie Schadstoffe analysiert. Weiterhin wurden die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte, die Verpackung und die Produktdeklaration bewertet.
Gewinner, Verlierer und Überraschungen
- Testsieger: An der Spitze steht Fritz-Limo Orange. Dahinter folgen eine preiswerte Limonade und eine Bio-Variante, die beide nicht nur geschmacklich, sondern auch in Bezug auf Schadstofffreiheit punkten konnten.
- Schlusslicht: Ganz unten rangiert Glücksgefühle Mandarange – nicht wegen des Geschmacks, sondern wegen der hohen Chloratbelastung. Chlorat kann als Rückstand in Lebensmitteln erscheinen und in höherer Konzentration die Jodaufnahme der Schilddrüse stören.
- Überraschung: Bei den Bio-Limonaden gab es positive Ausnahmen. Vier der getesteten Bio-Produkte verzichten auf Süßstoffe, da diese in Bio-Produkten nicht erlaubt sind, und setzen stattdessen auf Zucker.
Auch bekannte Marken waren im Test vertreten, landeten jedoch meist nur im Mittelfeld.
Weitere Details und eine vollständige Übersicht der Produkte finden Sie in der Ausgabe test 8/2025.
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