Die wärmeren Tage machen Lust auf eine kühle Eisspezialität. Doch trotz ihrer Verlockung bleiben Eiscremes oft reich an Kalorien. Welche Sorten bieten den größten Genuss bei möglichst niedrigem Zucker- und Fettgehalt?
Wenn die Temperaturen steigen, steigt auch die Nachfrage nach Eis. Egal ob aus dem Supermarkt, vom Eiswagen oder aus der Lieblingseisdiele: Die Vielfalt der Sorten ist beeindruckender denn je. Neben klassischem Milcheis gibt es Sorbets, Frozen Joghurt und vegane Optionen, oft verbunden mit dem Versprechen, gesünder oder leichter zu sein. Aber ist das wirklich so?
Eis ist und bleibt ein Süßspeise – jedoch sind nicht alle Sorten gleich. Welche schneidet im Vergleich von Kalorien und Zucker am besten ab? Und bedeutet vegan automatisch gesünder? Hier ein Überblick.
Was ist drin? Ein Überblick über die Unterschiede der Eissorten
Milcheis
- Mindestens 70 Prozent Milchanteil, oft auch Sahne.
- In der Regel hoher Fett- und Zuckergehalt – bis zu 25 g Zucker pro 100 g.
- Eine Portion (ca. 75 g) kann nahezu den täglichen Zuckerbedarf decken.
- Enthält Kalzium, Vitamin B2, A und D – allerdings in keiner nennenswerten Menge.
Frozen Joghurt
- Basis ist Joghurt, deshalb fettärmer als Milcheis.
- Keine festen Rezeptvorgaben – Nährwerte können stark variieren.
- Hoher Zuckergehalt möglich, insbesondere durch Toppings.
- Möglicher Vorteil: Probiotische Kulturen.
Sorbet
- Hauptsächlich aus Fruchtpüree/-saft, Wasser und Zucker.
- Kein Fett, vegan und laktosefrei.
- Mindestens 25 Prozent Fruchtanteil (bei Zitrusfrüchten 15 Prozent).
- Zucker gleicht die Säure aus – besonders bei Zitronensorbets kann der Zuckergehalt hoch sein.
Wassereis
- Zusammensetzung: Wasser, Zucker, Aroma, Farbstoffe.
- Kaum Fett, meist kalorienärmste Option.
- Kleinstmöglicher Nährwert, hoher Zuckeranteil (bis zu 22 g pro Eis).
Lesetipp: Frucht- und Wassereis im ÖKO-TEST: Diese Produkte fallen durch
Veganes Eis
- Herstellung auf Basis pflanzlicher Milchalternativen (z. B. Soja, Hafer, Mandel).
- Ohne Laktose und Cholesterin.
- Nicht automatisch gesünder: Oft enthalten sie Kokos- oder Palmfett und viel Zucker.
- Umweltfreundlicher, wenn auf nachhaltige Zutaten geachtet wird.
Checkliste: So wählen Sie „leichteres“ Eis
- Zutatenliste lesen: Weniger ist mehr. Je natürlicher und kürzer die Liste, desto besser.
- Fruchteis bevorzugen: Sorbet oder Wassereis haben oft weniger Fett. Zucker dennoch im Blick behalten.
- Frozen Joghurt ohne Toppings wählen: Statt Schoko & Sirup lieber Beeren oder Nüsse.
- Veganes Eis kritisch prüfen: Ist Kokosfett drin? Wie hoch ist der Zuckeranteil?
- Selbstgemachtes Eis als Alternative: Kontrollierbare Zutaten, z. B. pürierte Beeren & Joghurt. –> Rezept-Tipp: Eis selber machen
In der folgenden Tabelle stellen wir Ihnen die besten Eismaschinen vor. Den gesamten Eismaschinen-Test finden Sie hier.
Eismaschinen im CHIP Test: Die besten mit und ohne Kompressor






