Von : Max Jäger

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Outdoor-Experte Ticwatch Atlas: Tragen Wear OS zur nächsten Ebene im großen Test!

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Die Ticwatch Atlas – Robust und doch elegant

Die Ticwatch Atlas fühlt sich im Freien besonders wohl, was bereits ihr Äußeres verrät. Diese Smartwatch, die derzeit für etwa 270 Euro erhältlich ist, verfügt über ein robustes Gehäuse aus Edelstahl, Aluminium und Nylon, während das Armband aus Fluorkautschuk besteht. Die Standardbreite der Armbandaufnahme von 24 Millimetern ermöglicht die Verwendung einer Vielzahl von Armbändern verschiedener Preiskategorien. Die Atlas ist ziemlich groß und kann an schlanken Armen überdimensioniert wirken. Sie ist zwar nicht übermäßig bequem zu tragen, ist aber immerhin rund zwei Millimeter dünner als beispielsweise die Garmin Fenix 8.


Das von Google entwickelte Betriebssystem Wear OS wird von Mobvoi, dem Hersteller der Ticwatch, eingesetzt. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen, was auch nicht unbedingt erforderlich ist, da Navigation und Layout des Systems gut durchdacht und alltagstauglich sind. Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen, eine dreh- und drückbare Krone sowie einen zweiten Knopf, wobei letzterer eigentlich nicht notwendig wäre.

Benachrichtigungen von Messaging-Apps können auf der Ticwatch nicht nur gelesen, sondern auch mit Emojis, Sprachdiktaten oder getippten Nachrichten beantwortet werden. Das Tippen ist auf dem kleinen Display der Uhr allerdings am wenigsten angenehm. Dank eingebautem Mikrofon und Lautsprecher ist es möglich, mit der Ticwatch zu telefonieren. Dies funktioniert überraschend gut, obwohl der Klang etwas metallisch ist und der Lautsprecher in der Uhr nicht sehr laut ist. Dennoch bleibt das Telefonieren mit der Uhr im Alltag eher eine Spielerei.

Mit dem Snapdragon W5+ Gen 1 von Qualcomm und 2 GB RAM arbeitet die Uhr zügig. Ein Saphirglas schützt das Display vor Kratzern. Der OLED-Bildschirm ist 1,43 Zoll groß und erreicht eine maximale Helligkeit von 453 cd/m², was die Uhr auch bei Sonnenschein gut ablesbar macht. Die Helligkeitsregulierung kann automatisch oder manuell in drei Stufen erfolgen. Allerdings muss man die Uhr häufig manuell aufwecken, da das voreingestellte Always-on-Display im „Ultra Low Power“-Modus sehr blass ist. Wenn man das Always-on-Display auf den normalen OLED-Modus umstellt, verringert sich die Laufzeit erheblich. Die Ticwatch unterstützt keinen Mobilfunk und kein WLAN auf anderen Bändern als 2,4 GHz, bietet jedoch Bluetooth, NFC zum Bezahlen und GPS.

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