Von : Max Jäger

Aktualisiert am :

Astrofotografie-Tipps: So gelingen beeindruckende Sternebilder für Einsteiger!

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Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit sorgfältiger Vorbereitung, einer älteren Systemkamera, einem stabilen Stativ und einem lichtstarken Objektiv atemberaubende Astrofotografien erstellen können.


Eine Kamera kann in der Dunkelheit Dinge sichtbar machen, die dem bloßen menschlichen Auge verborgen sind. Dies ist oft der Reiz der Astrofotografie. Während das menschliche Auge in der Nacht meist nur graue und dunkle Töne wahrnimmt, können lange Belichtungszeiten und ein empfindlicher Sensor der Kamera die Farben und Strukturen des Sternenhimmels enthüllen. Die beeindruckenden fotografischen Ergebnisse sind das eine, doch besonders unvergesslich sind die Erfahrungen, die man während einer nächtlichen Fotoexpedition sammelt. Die gespenstische Stille oder das geheimnisvolle Rascheln im Unterholz – alles erscheint intensiver als im Tageslicht.


Zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gibt es zahlreiche Motive zu entdecken und festzuhalten, die allein schon den Aufwand lohnen. Bereits während der Dämmerung, wenn der Himmel in der blauen Stunde einen fotogenen Komplementärkontrast zu den Stadtlichtern bildet, beginnt das Spektakel. Auch das seltene Phänomen der leuchtenden Nachtwolken, auch als NLC bekannt, lässt sich mit etwas Glück während der nautischen und astronomischen Dämmerung am nördlichen Himmel im Juni und Juli beobachten.

Wenn es dann richtig dunkel ist und kein störendes Mondlicht mehr vorhanden ist, kann man unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, sowie weitere entfernte Nebel, Galaxien und Sternenhaufen – sogenannte Deep-Sky-Objekte – ins Visier nehmen. Gelegentlich sind auch für kurze Zeiträume Kometen am Nacht- oder sogar Tageshimmel sichtbar. Neowise und Tsuchinshan-ATLAS waren in den letzten Jahren die hellsten und bekanntesten unter ihnen.

Siehe auch  Rundfunkbeitrag unverändert: 18,36 Euro – Keine Erhöhung in Sicht!


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