Hohe Gehälter ohne traditionelle Ausbildung? Das wird in der boomenden KI-Branche immer häufiger Realität. Neue Berufsfelder wie das Prompt-Engineering bieten auch Quereinsteigern attraktive Karrieremöglichkeiten mit potenziell sechsstelligen Einkommen.
Ein Beispiel hierfür ist Allison H., eine promovierte Expertin für Kunstgeschichte, die ursprünglich eine akademische Laufbahn anstrebte. 2023 verließ sie jedoch die Universität und wechselte ohne formale IT-Ausbildung in den KI-Bereich, wo sie nun jährlich über 100.000 Dollar (etwa 97.000 Euro) verdient.
Anfangs arbeitete sie bei Google an der Entwicklung des KI-Chatbots Gemini. Heute ist sie als Prompt-Engineerin in einer Firma im Gesundheitssektor tätig, wo sie genaue Eingaben für die Optimierung von KI-Modellen erstellt.
„Hätte mir jemand vor fünf Jahren gesagt, dass ich in der KI-Branche arbeiten würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, erzählt sie in einem Interview mit CNBC. Heute findet sie ihre Tätigkeit herausfordernd, spannend und erfüllend.
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Was macht ein Prompt-Engineer und warum sind die Gehälter so hoch?
Das Berufsbild des Prompt-Engineers ist zwar neu, hat jedoch durch den Aufschwung generativer KI schnell an Wichtigkeit gewonnen. Prompt-Engineers entwickeln und testen Eingabebefehle, um die Leistungsfähigkeit von KI-Systemen zu steigern.
Da immer mehr Unternehmen auf KI setzen, wächst auch die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Gehälter zwischen 100.000 und 300.000 Dollar pro Jahr sind laut CNBC erreichbar – auch ohne technisches Studium.
Allison H. betont, dass ihre Fähigkeiten in Kommunikation und Schreiben entscheidend für ihren Einstieg waren. Technische Defizite überbrückte sie durch Online-Kurse. „Unterschätze nie, was du selbst herausfinden kannst“, rät sie Interessierten.
Boom der KI-Berufe: Chance oder Risiko für den Arbeitsmarkt?
Die KI-Branche wächst rasant – und damit auch der Bedarf an Spezialisten. Eine Studie von LinkedIn zeigt, dass Berufe wie „KI-Ingenieur“ und „KI-Berater“ zu den am meisten nachgefragten Jobs des Jahres zählen.
Doch der KI-Boom bringt auch Risiken mit sich: Insbesondere junge Berufseinsteiger könnten durch KI ersetzt werden. Eine Umfrage des Magazins „Intelligent“ ergab, dass 78 Prozent der befragten Unternehmen erwägen, junge Absolventen durch KI zu ersetzen.
Experten warnen: Vor allem Einstiegspositionen könnten durch Automatisierung wegfallen. Wer langfristig erfolgreich sein will, sollte daher gezielt KI-Kompetenzen entwickeln – selbst ohne klassische IT-Ausbildung. (Autoren: Quirin Knospe / Michael Humpa)
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