In Deutschland breiten sich zunehmend Tierarten aus, die hier ursprünglich nicht heimisch sind, darunter auch der Australische Teppichkäfer.
Die Anzahl der Schädlinge, die ihren Ursprung in anderen Ländern haben, ist beträchtlich. Auch aus dem entfernten Australien finden Insekten wie der Australische Diebkäfer oder die Australische Schabe ihren Weg zu uns.
Der Australische Teppichkäfer (Anthrenocerus australis) gehört ebenfalls zu diesen unerwünschten Gästen. Glücklicherweise ist er kein Schädling, der Lebensmittel befällt, jedoch können seine Larven Allergien auslösen. Die Bekämpfung gestaltet sich glücklicherweise als unkompliziert.
Identifikation des Australischen Teppichkäfers
Der Australische Teppichkäfer ist mittlerweile weltweit verbreitet und zählt zur Familie der Teppichkäfer. Er misst meist nur 2 bis 3 Millimeter. Charakteristisch sind die borstigen Haare auf seinem Rücken, die ein leicht gezacktes Muster aufweisen.
Auch die Larven sollten Sie erkennen können: Diese messen zwischen 3 und 6 Millimeter, besitzen behaarte Fühler und einen Borstenschwanz am Hinterleib. Die Oberseite ist braun, während die Unterseite gelblich-weiß gefärbt ist.
Während die Insekten in ihrer Heimat Australien auch im Freien vorkommen, bevorzugen sie in Deutschland hauptsächlich Wohnräume, wo sie sich von Materialien tierischer Herkunft ernähren, wie:
- Pelz
- Leder
- Wolle
- Teppiche
- Daunenkissen
- Matratzen
Sie sind in der Lage, Keratin zu verdauen, welches auch in menschlichen Haaren und Fingernägeln vorkommt, und finden daher in unserer Nähe reichlich Nahrung.
Weitere Angebote vergleichen
Allergien durch Larven des Australischen Teppichkäfers
Durch den Fraß können unschöne Schäden an Kleidungsstücken entstehen. Ihre Lebensmittelvorräte sind jedoch vor ausgewachsenen Australischen Teppichkäfern sicher, und eine direkte Gesundheitsgefahr besteht nicht.
Das eigentliche Problem sind die Larven. Ihre Pfeilhaare können laut Umweltbundesamt Allergien auslösen, wenn sie eingeatmet werden – die Wahrscheinlichkeit hierfür ist glücklicherweise gering. Personen, die bereits an Allergien leiden, können asthmatische Reaktionen erleiden, auch Haut- und Augenreizungen sind möglich.
Einzelne Exemplare, die Sie in Ihrer Wohnung entdecken, können Sie entfernen. Sie finden die Insekten in dunklen Ecken, unter Teppichen oder hinter Fußleisten. Nur bei einem starken und hartnäckigen Befall wird eine professionelle Schädlingsbekämpfung empfohlen.
Regelmäßige Reinigung der Wohnräume hält den Schädling fern, da durch gründliches Durchsaugen sämtlicher Staub, Hautschuppen oder Haare entfernt werden, welche dem Käfer als Nahrung dienen.
Ähnliche Artikel
- Unglaublich aber wahr: Die erschreckenden Geheimnisse der Schraubenwurm-Fliege!
- Achtung: Rote Zecken im Garten! Hier erfahren Sie, warum Sie sie meiden sollten!
- Achtung: Ein einfacher Fehler lockt schwarze Würmer in Ihre Toilette!
- Dschungelcamp-Enthüllung: Google Maps verrät die echten Wohnorte der Stars!
- Achtung: Giftige Tiere, die in Ihrem Garten lauern könnten!

Leidenschaftlich für Fakten, durchforstet Anna Köhler die Nachrichten, um eine klare und präzise Analyse globaler Ereignisse zu liefern. Mit langjähriger Erfahrung im Journalismus macht sie die Nachrichten für alle zugänglich, ohne Kompromisse bei der Wahrheit einzugehen.





