Fischstäbchen gelten als schnelles und beliebtes Gericht. Allerdings können beim Erhitzen gesundheitsschädliche Stoffe entstehen, wie aus Studienergebnissen hervorgeht. Hier erfahren Sie, wie viel Fischstäbchen Experten als unbedenklich ansehen.
Fischstäbchen sind ein weit verbreitetes Tiefkühlfertiggericht, das bei allen Altersgruppen Anklang findet. Es ist jedoch ratsam, die verzehrte Menge im Auge zu behalten.
Laut Untersuchungen der Stiftung Warentest wurde in Fischstäbchen der Schadstoff 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD) gefunden. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) beschreibt 3-MCPD als „unerwünschten Stoff, der in der Lebensmittelproduktion aus natürlichen Zutaten entstehen kann“.
Bei etwa 180 Grad Celsius werden 3-MCPD-Fettsäureester freigesetzt, welche krebserregende Prozesse unterstützen und die Nieren schädigen können. Diese Temperaturen werden beim Kochen in der Pfanne, im Ofen oder in der Fritteuse schnell erreicht, wodurch sich diese gefährlichen Substanzen bilden können.
Bisher wurden die schädlichen Effekte hauptsächlich durch Tierversuche nachgewiesen; dennoch ist es empfehlenswert, den Verzehr dieser Produkte zu moderieren.
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Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den TDI (tolerierbare tägliche Aufnahme) auf etwa zwei Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Ein Kind darf also höchstens 60 bis 80 Mikrogramm 3-MCPD aufnehmen, ein Erwachsener etwa 160 bis 200 Mikrogramm.
Empfohlene Höchstmenge an Fischstäbchen: Wichtige Hinweise
Nach Angaben der Stiftung Warentest sollte ein Kind mit einem Gewicht von 16 Kilogramm nicht mehr als drei Fischstäbchen der Marke Iglo essen, da der Gehalt an MCPD teilweise sehr hoch ist. Doch nicht nur MCPD ist ein Gesundheitsrisiko. Auch der hohe Fettgehalt spricht gegen einen häufigen Verzehr. Die Stiftung Warentest rät daher, dass Kita-Kinder maximal drei, Schulkinder bis hin zu Erwachsenen fünf Fischstäbchen verzehren sollten.
Auch pflanzliche Alternativen zu Fischstäbchen sind nicht frei von Bedenken. In weiteren Fertigprodukten wie Veggie-Schnitzeln oder Chicken Nuggets wurde ebenfalls 3-MCPD gefunden. Generell ist bei stark verarbeiteten Lebensmitteln aus Kühlung oder Tiefkühlung Vorsicht geboten, und der Konsum sollte eher die Ausnahme bleiben.
Quellen: Stiftung Warentest, Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
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