Die Ermittlung der Rentenhöhe ist komplex und nicht ausschließlich von den Beitragszeiten abhängig. Auch Anrechnungszeiten spielen eine bedeutende Rolle. Hier erfahren Sie, was damit gemeint ist.
Mit zunehmendem Alter gewinnt das Thema Rente an Bedeutung. Doch auch junge Leute sollten ihr Rentenkonto regelmäßig überprüfen. Dies ist ganz einfach online über das Kundenportal der Deutschen Rentenversicherung möglich.
Dort können Sie Ihren Versicherungsverlauf prüfen, der idealerweise keine Unterbrechungen aufweisen sollte. Sollten dennoch Lücken existieren, kann eine Kontenklärung Abhilfe schaffen. Für Ihre Rentenhöhe ist es natürlich am besten, wenn möglichst viele Zeiten als „Beitragszeit mit Pflichtbeiträgen“ gekennzeichnet sind, da dies Perioden sind, in denen Beiträge zur Rentenversicherung geleistet wurden.
Aber auch sogenannte Anrechnungszeiten sind von großer Bedeutung. Hier erfahren Sie mehr darüber.
Anrechnungszeiten für die Rente
Anrechnungszeiten sind Perioden, die in Ihrem Konto bei der Deutschen Rentenversicherung aufgeführt werden sollten, auch wenn keine Beitragszahlungen geleistet wurden.
Hierzu zählen beispielsweise Zeiten, in denen Sie krankheitsbedingt arbeitsunfähig, aufgrund von Schwangerschaft, Mutterschaft oder Arbeitslosigkeit nicht versichert waren, oder nach dem 17. Lebensjahr eine Schule, Fach- oder Hochschule besucht haben.
Fehlen solche Zeiten in Ihrem Versicherungsverlauf, gibt es je nach Lebenssituation verschiedene Möglichkeiten, wie SWR3 berichtet:
- Zeiten wie Schwangerschaft, Krankheit oder Arbeitslosigkeit lassen sich über den Online-Fragebogen V0410 geltend machen.
- Für Schule, Fachschule oder Studium wird das Formular V0510 verwendet. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn keine eigenen Nachweise vorliegen. Beide Wege sind dabei auch rückwirkend möglich.






